Alles neu? Innovationen von heute für morgen

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Heute am 16. Februar ist Innovation Day und dieser ein Anlass, den Blick auf fünf Zukunftsideen zu werfen, die schon bald zur Realität werden könnten. Im Rahmen unserer Positivwoche haben wir von Spotlight uns vorgenommen regelmäßig über erfreuliche Themen zu sprechen. Daher dreht sich dieser Artikel inmitten des Corona Chaos sowie politischer Unruhen um vielversprechende Erfindungen die aktuell Schlagzeilen machen.

China´s „künstliche Sonne“

Energiegewinnung ist einer der Bereiche in denen Innovationen besonders viel bewirken können. Aus diesem Grund schlägt die Entdeckung eines chinesischen Forscherteams Wellen, nachdem es laut der South China Morning Post einen Durchbruch in seinem Streben nach sauberer Fusionsenergie erzielt habe. Eine seiner „künstlichen Sonnen“ hatte einen neuen Rekord für anhaltend hohe Temperaturen aufgestellt nachdem die Kernfusionsreaktoren17 Minuten und 36 Sekunden lang bei 70 Millionen Grad Celsius liefen – das ist rund fünfmal so heiß wie die Sonne. Die Kernfusionstechnologie erfordert zwar noch viel Forschung und ist bisher exorbitant teuer, allerdings lässt dieser Durchbruch auf zukünftig sauberere Arten der Energiegewinnung hoffen, denn bei der Kernfusion entsteht anders als bei der Kernspaltung kein radioaktiver Abfall. Inwiefern sich die Technologie durchsetzen und gegebenenfalls andere Arten der erneuerbaren Energiequellen ablösen wird, steht bisher allerdings noch in den Sternen.

Der Hyperloop

Logistik mit Hochgeschwindigkeit oder sogar Personenverkehr, das hält Elon Musk bereits in zehn Jahren für möglich. Der Hyperloop, so heißt das von ihm entwickelte Transportprojekt, soll schon in wenigen Jahren das Transportwesen revolutionieren. Durch die Erzeugung eines Vakuums im Loop, also der Transportröhre sollen Geschwindigkeiten von über 1000km/h erreicht werden können.

Nicht zu Unrecht macht das Megaprojekt aber auch negative Schlagzeilen und Kritiker:innen werfen Elon Musk nicht zum ersten Mahl größenwahnsinnige Selbstüberschätzung vor. Auch wenn die Umsetzung des Projekts technisch tatsächlich denkbar wäre, dann längst nicht entsprechend seiner ursprünglichen Dimensionen. Außerdem ist ein Bau des Systems im dicht besiedelten und zugebauten Mitteleuropa recht unwahrscheinlich.

Lebensmittel auf Knopfdruck

Was im Weltall bereits gängige Praxis ist, das könnte in Zukunft auch für uns normal werden. Der Möbelhersteller IKEA zeigt bereits wie es geht und präsentiert im Rahmen seiner „Taste the Future“ Kampagne Köttbullar aus dem 3D-Drucker. Bisher wird in den Filialen ausschließlich die herkömmliche Variante angeboten, aber das könnte sich schon bald ändern und zwar nicht nur bei dem Möbelgiganten. Das Unternehmen Redefine Meat aus Israel arbeitet bereits seit 2018 an einer Fleischvariante, die sich im 3D-Drucker herstellen lässt und verkauft diese seit vergangenem Jahr.

At Redefine Meat™ we don’t just love meat; we’re obsessed with it. We study it to the finest detail in order to understand every aspect of each meaty bite. We believe the world deserves better meat, New-Meat. Meat that is delicious, good for the environment, and kind to animals. The same great meat you know and love, simply better.

redefinemeat.com

In Berlin führt bereits ein erstes Restaurant die fleischlosen Steaks von Redefine Meat und unzählige andere Firmen experimentieren bereits mit jeglicher Art von Lebensmitteln aus dem Drucker.

Apple´s Augmented Reality

Apples Augmented-Reality-Pläne könnten schon bald Wirklichkeit werden. Tim Cook, der Chief Executive von Apple, machte am 27. Januar Andeutungen bezüglich der Metaverse-Ambitionen des Unternehmens (zum Metaverse gibt es hier mehr Informationen) und sprach über die Expansion der Augmented-Reality-Apps, also der computergestützten Erweiterung unserer Realität. Nach dem Technik-Misserfolg der „Google-Glass“ lässt Apple seit Anfang diesen Jahres vermuten, dass es schon bald ein Betriebssystem für AR-Headsets auf den Markt bringen können. Auch wenn es bisher von dem Unternehmen keine konkreten Aussagen zu diesen Plänen gibt steht fest, dass VR- und AR-Technologie zukünftig sowohl unsere Arbeitsplätze als auch Freizeitgestaltung revolutionieren könnten.

Wie genau? Das ist bisher schwer zu sagen, aber die Möglichkeiten scheinen endlos. Von Remote Assistance Softwares, über Simulationen und Trainingsprogramme bis hin zu einer Revolution des Gaming Erlebnisses ist Vieles denkbar.

Co-Housing & Caring Communities

Bei dieser letzten Idee handelt es sich zwar um keine brandneue Innovation aber um einen zunehmend populäreren Trend. Immer mehr Menschen könnten zukünftig in Co-Housing Gemeinschaften wohnen, denn diese werden nicht ohne Grund immer beliebter. Diese Form des gemeinsamen oder partizipativen Wohnens stammt ursprünglich aus Dänemark, breitet sich aber rund um den Globus aus. Während viele Anlagen wortwörtlich auf nachhaltige Baustoffe bauen, die gemeinsame Nutzung von Installationen Ressourcen schont und den Bewohner:innen finanzielle Vorteile bietet, können sich die Wohngemeinschaften auch positiv auf das Wohlbefinden und die mentale Gesundheit auswirken. Menschen in Co-Housing Gemeinschaften würden sich unter anderem weniger alleine fühlen und einen hohen Grad an sozialer Teilhabe, Lebensqualität sowie Zufriedenheit erleben.

Wie genau unsere Zukunft aussieht, das kann trotzdem niemand sagen. Einige Ideen laden zum Fantasieren ein aber die Corona Pandemie hat einmal mehr gezeigt, wie unmöglich präzise Prognosen sind. Zwischen unzähligen utopischen bis dystopischen Visionen, die in Serien und dem Netz kursieren, ist es daher schwer zu sagen, was die Zukunft bringt. Einige der innovativen Ideen von heute könnten aber wohl schon bald Wirklichkeit werden.

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